We are ONE

Video, 6`31, 2010

“we are one/ but we are not the same/ but we hurt each other/ ande we are doing it again/ love is a temple/ loves a higher thounght /…”
( Song text U2, covered by Johnny Cash)

“Ich liebe Dich”
“Das glaub ich Dir nicht”
“Doch! Ich liebe Dich”
“Das kann gar nicht sein… Du lügst”

Ein Dialog zwischen einem männlichen und einem weiblichen Teil, beides ein und das selbe maskenhafte Gesicht, jeder bestrebt seine Position zu behaupten, jeder verharrt in einer energetischen Verankerung, die zu lösen mehr bedarf als einen Wiederspruch.

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The only thing that s real

Video, 5`45, 2010

“I hurt myself today/ to see if I still feel/ I focus on the pain/ the only thing that s real”
( Song text, nine inch nails, covered by Johnny Cash)

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Bunt

Video, 11`10, 2010

“Warum sind Sie eigentlich nicht Schauspielerin geworden” beginnt die Protagonistin, aber schon dieser Satz scheint irgendwie falsch für den Beginn einer Performance auf einer winzigen Bühne(,die eigentlich ein Wohnzimmertisch ist). Deswegen geht sie auch nochmal raus und kommt wieder, um es erneut zu versuchen. Die Art der Projektion an der Wand vor der sie sitzt, lässt an ein Pornokino denken, aber irgendwie eben doch nicht… was soll das eigentlich? Die Protagonistin weiss es auch nicht so genau und trotzdem redet sie und manchmal fragt sie und zwischendrin kratzt sie sich an der Nase. Und alles ist da, Selbstzweifel, Wut, Zumutung. Sicher zu expressionistisch. Eine Arbeit am Rande der Zumutbarkeit, “aber bunt, wie das Leben”.

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O blute mein Herz

Videoinstallation, loop,  2010

“Mein Herz”… “oh blute mein Herz”

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2me

Video, 4`19, 2010

Eine Begegnung. Eine Enttäuschung. Eine Unmöglichkeit. Eine Möglichkeit. Ein Wiegenlied. Eine Versöhnung. Ein Kuss.

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Alterego

Video, 7`28, 2005

eine eindringliche Selbstbefragung, in der die Antworten nicht entgegnet werden. Die Arbeit ist ein Selbstverhör, eine Selbstverletzung, Ausdruck des zwanghaften Wunsches perfekt zu sein. Die Antwort auf die immer wiederkehrende Frage: „Was machst Du?“ gibt die Protagonistin sich schließlich selbst- wie auch sonst- mit einem Wort: Arbeiten. Dieses Wort wird in aggressiver Wiederholung zum Rhythmus von Zunge, Körper und Klang. Seine Bedeutung wird schließlich durch das ekstatische Ablecken des Tisches ad absurdum geführt.

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Der Name Herr Herrmann ist erfunden

Video, 14`56, 2009

„Als Praktikantin auf der Psychosestation durfte ich Kaffee kochen und an den Visiten teilnehmen“ beginnt die Erzählung. Da ich nur erzähle erhalte ich für mich selbst und das Publikum die vermeintliche Sicherheit nicht in eine Realität des Irrsinns abzudriften. Aber gerade dadurch stellen sich Fragen nach den verschwimmenden Grenzen zwischen dem Ich und dem Anderen, dem Gesund und dem Krank, dem Normal und dem Verrückt. Aus der Position der Erzählerin schlüpfe ich in die Rollen verschiedener Patienten und Ärzte.
Der distanzlose Herr Herrmann, der jedem seine Abszesse zeigen will, die nervöse Frau, die glaubt, sie sei Countrysängerin beim Radio, der Patient, der eigentlich nur kuckt und bei den Ärzten gerade deswegen merkwürdige Reaktionen hervorruft… ist es die Künstlerin, und ehemals Praktikantin in der Psychiatrie, die von ihren Erfahrungen berichtet oder ist es die verrückte Frau in der Psychiatrie, die glaubt sie sei Künstlerin, die die Geschichte erzählt und selbst ein Teil von ihr ist.

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